Präambel

Die Grundlage unserer Arbeit ist der Wille Gottes zum Heil für alle Menschen, den er in Jesus Christus gemäß dem Evangelium geoffenbart hat. Wie bei Jesus Christus Verkündigung des Heils und tätige Liebe untrennbar sind, ist die Zusammengehörigkeit von Wort und Tat die Richtschnur unserer Arbeit. Sie geschieht überkonfessionell. Wirkungsbereich für diesen Auftrag ist für uns vor allem der Großraum Hamburg.

§ 1 Name, Eintragung im Vereinsregister, Geschäftsjahr

Der Verein trägt den Namen „JesusCenter e.V." und hat seinen Sitz in Hamburg.
Er wurde am 13. Juli 1970 in das Vereinsregister bei dem Amtsgericht Hamburg eingetragen. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist die Förderung gemeinnütziger Zwecke im Sinne des §52 Abs.2 Nr.4 (die Förderung der Jugend- und Altenhilfe), Nr.7 (die Förderung der Erziehung), Nr.10 (die Förderung der Hilfe für politisch, rassistisch oder religiös Verfolgte und für Flüchtlinge) AO. Zweck des Vereins ist die Förderung mildtätiger Zwecke im Sinne des §53 AO durch die Unterstützung gesellschaftlich benachteiligter und ausgegrenzter Menschen.

Als diakonische Einrichtung wollen wir den Glauben an die erlösende Kraft Jesu Christi in Wort und Tat bezeugen und Glaubenszugänge ermöglichen.
Das geschieht durch die Herstellung von Kontakten zur Zielgruppe, in Beratung, Begleitung, sozialpädagogischer und therapeutischer Hilfen und weiteren geeigneten Maßnahmen, die die Fähigkeit zu sinnorientierter Lebensgestaltung und die Integration in die Gesellschaft fördern.

Der Vereinszweck wird insbesondere erfüllt durch:

  • Kontaktarbeit vor Ort
  • Kinder-, Jugend-, und Familienhilfe, 
  • die diakonische Unterstützung älterer Menschen,
  • das Angebot einer Begegnungs- und Kommunikationsstätte mit der Möglichkeit zu Einzel und Gruppengesprächen, Fachberatung und Therapievermittlung, Anleitung zur Freizeitgestaltung und als Ausbildungsstätte,
  • sozialpädagogische und therapeutische Wohngruppen und Bereitstellung von Wohnraum für Bedürftige; ambulante Begleitung Betroffener bis zur Erreichung vereinbarter Ziele,
  • Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel der Förderung der Anliegen des Vereins (z.B.
  • Publikationen, Vorträge, Medienarbeit) und weitere geeignete Maßnahmen

 

 

§ 3 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung (AO §52. Abs.2 Nr.4,7,10 und AO §53) Er ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Der Verein erstrebt keinen Gewinn. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins Außerdem darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Gewährung angemessener Vergütungen für Dienstleistungen aufgrund besonderen Vertrages und die Erstattung von Aufwendungen, die im Auftrag und in Erfüllung der Satzungszwecke des Vereins entstanden sind, bleiben hiervon unberührt.

§ 4 Mitgliedschaft

Mitglied können natürliche und juristische Personen werden, die die Grundlagen und Zielsetzungen des Vereins anerkennen.

Mitglieder erklären sich bereit zur 

  • finanziellen Unterstützung des Vereins,
  • Teilnahme an den Mitgliederversammlungen
  • aktiven Teilnahme an Veranstaltungen und Entwicklungen, die das Anliegen des Vereins fördern.

Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand nach Zustimmung des Aufsichtsrats mehrheitlich. Ein Aufnahmeantrag ist dem Aufsichtsrat schriftlich anzuzeigen. Die Zustimmung des Aufsichtsrats gilt als erteilt, wenn der Aufsichtsrat nicht innerhalb eines Monats nach Vorlage des Aufnahmeantrags widersprochen hat.

Die Mitgliedschaft erlischt durch

  1. Tod,

  2. schriftliche Austrittserklärung,

  3. Ausschluss bei vereinsschädigendem, und dem Ziel und Zweck des Vereins

    zuwiderlaufendem, Verhalten. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates.

§ 4 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

1. Mitgliederversammlung
2. Aufsichtsrat
3. Vorstand

§ 5 Mitgliederversammlung

Mindestens einmal im Jahr findet eine Mitgliederversammlung statt, die vom Vorsitzenden – im Verhinderungsfall vom stellvertretenden Vorsitzenden – des Aufsichtsrates einberufen wird.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn dies vom Vorstand oder Aufsichtsrat mehrheitlich verlangt wird. Gleiches gilt, wenn mindestens ein Drittel der Vereinsmitglieder die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verlangen. Das Verlangen ist an den Vorsitzenden des Aufsichtsrates unter Angabe der Tagesordnung zu richten.

Die Frist zur Einladung zur Mitgliederversammlung beträgt mindestens zwei Wochen. Der Einladung ist die Tagesordnung beizufügen. Die Einladung kann auch per Fax oder Email erfolgen.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates leitet die Mitgliederversammlung, im Falle seiner Verhinderung sein Stellvertreter. Sind beide verhindert, beruft die Mitgliederversammlung den Sitzungsleiter aus ihrer Mitte.

Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig.

Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, sofern nach dem Gesetz oder dieser Satzung keine anderen Mehrheiten gefordert sind. Stimmenenthaltungen bleiben außer Betracht.

Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen. Das Protokoll hat den wesentlichen Ablauf der Versammlung und deren Beschlüsse zu enthalten. Das Protokoll ist vom Sitzungsleiter und dem von der Mitgliederversammlung ernannten Protokollführer zu unterzeichnen. Dem Protokoll ist die Anwesenheitsliste beizufügen.

§ 6 Aufgaben der Mitgliederversammlung

Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:

  1. Entgegennahme und Annahme der Berichte des Aufsichtsrates

  2. Entlastung des Aufsichtsrates

  3. Entgegennahme der Berichte des Vorstandes mit Jahresabschluss und Haushaltspla-

    nung

  4. Wahl der Mitglieder in den Aufsichtsrat. Die allgemeine Wahlperiode beträgt 4 Jahre.

  5. Beschlussfassung über die Be- und Abberufung der Vorstandsmitglieder auf Vorschlag

    des Aufsichtsrates.

  6. Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins.

Die schriftliche Stimmabgabe ist bei der Wahl des Aufsichtsrates, des Vorstandes, Sat- zungsänderung und Auflösung des Vereins möglich.

Bei der Wahl des Vorstandes dürfen die Kandidaten an der Wahl nicht teilnehmen.

Bei der Wahl des Aufsichtsrates dürfen die Kandidaten und die vollzeitlichen Mitarbeiter nicht an der Wahl teilnehmen.
Der jeweilige Aufsichtsrat bleibt bis zur Neu- oder Wiederwahl im Amt.

§ 7 Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat besteht in der Regel aus mindestens 3 Mitgliedern.

Die Mitglieder des Aufsichtsrates sind für den Verein ehrenamtlich tätig. Ihnen können die nachgewiesenen Aufwendungen, die auch eine Sitzungspauschale enthalten können, ersetzt werden.

Der Aufsichtsrat wählt aus seiner Mitte für die Dauer von 4 Jahren den Vorsitzenden und dessen Stellvertreter.

Mindestens zweimal im Jahr findet eine ordentliche Aufsichtsratssitzung statt.

Eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung wird einberufen, wenn 1/3 der Mitglieder des Aufsichtsrates oder ein Mitglied des Vorstandes dessen Einberufung unter Eingabe der gewünschten Tagesordnungspunkte beantragt.

Der Aufsichtsrat ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit seiner Mitglieder erschienen ist.

Der Vorstand ist berechtigt an den Sitzungen des Aufsichtsrates teilzunehmen. Dies gilt nicht bei Personalangelegenheiten des Vorstandes.

Über die Sitzung des Aufsichtsrates ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, das auch dem Vorstand zur Kenntnis zuzuleiten ist. Dies gilt nicht bei Personalangelegenheiten des Vorstandes.

Der Aufsichtsrat gibt sich selbst eine Geschäftsordnung und informiert die Mitgliederversammlung darüber.

§ 8 Aufgaben des Aufsichtsrates

Die Aufgaben des Aufsichtsrats sind:

  1. Aufsicht über den Vorstand

  2. Vorschlag zur Wahl des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung

  3. Erstellung und Beschlussfassung einer Geschäftsordnung für den Vorstand

  4. Entgegennahme und Annahme der Berichte des Vorstandes

  5. Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Jahresabschlusses und des

    Haushaltsplanes

  6. Entlastung des Vorstandes

  7. Vorbereitung der Mitgliederversammlung

  8. Berichterstattung gegenüber der Mitgliederversammlung

  9. Bestellung des Abschlussprüfers

  10. Zustimmung bei Erwerb und Veräußerung von Beteiligungen

  11. Beschlussfassung über Verträge mit den Vorstandsmitgliedern

  12. Beschlussfassung über den Erwerb und die Veräußerung von Grundstücken

  13. Stellungnahme zu Anträgen auf Mitgliedschaft

§ 9 Vorstand

Dem Vorstand obliegt die Durchführung der Arbeit des Vereins nach den Beschlüssen und allgemeinen Richtlinien der Mitgliederversammlung und des Aufsichtsrates nach Maßgabe der vom Aufsichtsrat zu erlassenden Geschäftsordnung. Der Vorstand leitet die Einrichtung in eigener Verantwortung. Er ist dabei an die Satzung, Geschäftsordnung und Beschlüsse von Mitgliederversammlung und Aufsichtsrat gebunden.

Bestimmte Geschäfte des Vorstandes bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Zustimmung des Aufsichtsrates. Einzelheiten werden hierzu ergänzend in der vom Aufsichtsrat zu erlassenden Geschäftsordnung geregelt.

Der Vorstand im Sinne von § 26 BGB besteht aus bis zu 3 Mitgliedern. Sie werden auf Vorschlag des Aufsichtsrates von der Mitgliederversammlung für 4 Jahre gewählt.
Der jeweilige Vorstand bleibt bis zur Neu- oder Wiederwahl im Amt.

Zur gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung des Vereins sind 2 Mitglieder des Vorstandes gemeinschaftlich im Sinne des § 26 BGB berechtigt.

Die Sitzungen des Vorstandes finden in der Regel mindestens einmal im Monat statt. Über die Sitzungen ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen und dem Aufsichtsrat zur Kenntnis zu geben.

Der Vorstand beschließt mehrheitlich. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder an der Beschlussfassung teilnehmen. Einigt sich der Vorstand nicht, ist ein Meinungsbild des Aufsichtsrates einzuholen.

Der Vorstand kann zu seinen Sitzungen sachkundige Personen einladen.

Gemeinsame Sitzungen des Vorstandes mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden und seinem Stellvertreter finden regelmäßig, aber mindestens einmal im Halbjahr statt.

Die Vorstandsmitglieder können für ein einzelnes Rechtsgeschäft jeweils durch Beschluss des Aufsichtsrats von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit werden.

§ 10 Vergütung des Vorstandes

Die Mitglieder des Vorstandes erhalten eine Vergütung für ihre geschäftsführende Tätigkeit, sofern die Geschäftsführung nicht auf einen hauptamtlichen Geschäftsführer übertragen wur- de. Die Höhe der Vergütung soll angemessen, d. h. nicht höher sein, als an einen hauptamtli- chen Geschäftsführer zu zahlen wäre. Über die Höhe der Vergütung entscheidet der Aufsichtsratsvorsitzende. Werden ein oder mehrere Vorstandsmitglieder zu hauptamtlichen Geschäftsführern bestellt, regelt Näheres ein Anstellungs- oder Dienstleistungsvertrag.

Die Mitglieder des Vorstandes haben zudem Anspruch auf Ersatz ihrer nachgewiesenen notwendigen und angemessenen Auslagen. Reisekosten können ohne Einzelnachweis auch zu den steuerlichen Pauschal- und Höchstbeträgen ersetzt werden.

§ 11 Änderung der Satzung

Der Entwurf einer Satzungsänderung muss in der Einladung zu der darüber beschließenden Mitgliederversammlung im Wortlaut bekannt gegeben werden. Der Einladung ist die Stellungnahme des Aufsichtsrates beizufügen. Sofern die anstehenden Änderungen nicht vom Vorstand vorgeschlagen wurden, hat dieser eine Stellungnahme abzugeben.

Zur Änderung der Satzung und des Zwecks des Vereins ist eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich

§ 12 Auflösung des Vereins

Der Einladung zu einer Mitgliederversammlung, in der über die Auflösung des Vereins entschieden werden soll, ist die Stellungnahme des Aufsichtsrates beizufügen. Sofern die Auflösung nicht vom Vorstand vorgeschlagen wurde, ist auch dessen Stellungnahme beizufügen. Der Auflösungsbeschluss bedarf zu seiner Wirksamkeit einer Dreiviertel-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Es müssen mindestens dreiviertel der Mitglieder anwesend sein. Kommt die Anzahl der Mitglieder nicht zusammen ist nach 4 Wochen eine erneute Mitgliederversammlung anzusetzen, bei der mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend sein muss. Kommt auch diese Mitgliederzahl nicht zusammen, reicht bei der nächsten Mitgliederversammlung die tatsächliche Anwesenheit der Mitglieder.

Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind die Vorstandsmitglieder gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

§ 13 Verwendung des Vereinsvermögens

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den „Verband Evangelisch-freikirchlicher Gemeinden in Hamburg, K.d.ö.R." oder dessen Rechtsnachfolger, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.